{"id":1726,"date":"2026-08-12T21:14:04","date_gmt":"2026-08-12T21:14:04","guid":{"rendered":"https:\/\/jazzviolinist.com\/event\/mateusz-smoczynski-quartet-united-in-jazz\/"},"modified":"2026-08-12T21:15:42","modified_gmt":"2026-08-12T21:15:42","slug":"mateusz-smoczynski-quartet-united-in-jazz","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/jazzviolinist.com\/en\/event\/mateusz-smoczynski-quartet-united-in-jazz\/","title":{"rendered":"Mateusz Smoczy\u0144ski Quartet | United in Jazz"},"content":{"rendered":"<p>Der H\u00f6hepunkt der Reihe \u201eJazz First \u2013 Tribute to Zbigniew Seifert&#8221; ist das Konzert des Mateusz Smoczy\u0144ski Quartetts mit einem besonderen Gast: dem herausragenden Saxophonisten Leszek \u017b\u0105d\u0142o. Der Abend in der Darmst\u00e4dter Orangerie verbindet h\u00f6chstes k\u00fcnstlerisches Niveau mit einer pers\u00f6nlichen und historischen Erz\u00e4hlung \u00fcber einen der wichtigsten europ\u00e4ischen Jazzmusiker des 20. Jahrhunderts.<\/p>\n<p>Mateusz Smoczy\u0144ski geh\u00f6rt zu den angesehensten zeitgen\u00f6ssischen Jazzgeigern. Sein Spiel zeichnet sich durch Virtuosit\u00e4t, stilistische Offenheit, au\u00dfergew\u00f6hnliche improvisatorische Fantasie und die F\u00e4higkeit aus, unterschiedliche musikalische Traditionen zu verbinden. Als K\u00fcnstler, der die M\u00f6glichkeiten der Violine im zeitgen\u00f6ssischen Jazz erweitert, ist er in besonderer Weise dazu berufen, in den Dialog mit dem Werk von Zbigniew Seifert zu treten.<\/p>\n<p>Smoczy\u0144ski betrachtet die Musik seines gro\u00dfen Vorg\u00e4ngers jedoch nicht als abgeschlossenes Kapitel der Geschichte. Seiferts Werk wird f\u00fcr ihn zu einer lebendigen Inspirationsquelle \u2013 zum Ausgangspunkt f\u00fcr eine eigene Aussage, f\u00fcr neue Interpretationen und intensive kollektive Improvisation. Das Konzert ist damit nicht nur eine Hommage an einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen K\u00fcnstler, sondern auch eine sch\u00f6pferische Begegnung zweier musikalischer Pers\u00f6nlichkeiten aus verschiedenen Generationen.<\/p>\n<p>Mateusz Smoczy\u0144ski wird von hervorragenden Musikern begleitet: dem Pianisten Dominik Wania, dem Kontrabassisten S\u0142awomir Kurkiewicz und dem Schlagzeuger Micha\u0142 Mi\u015bkiewicz. Jeder von ihnen verf\u00fcgt \u00fcber eine unverwechselbare Handschrift und reiche Erfahrung von den wichtigsten Jazzb\u00fchnen. Gemeinsam bilden sie ein Quartett, in dessen Musik Pr\u00e4zision und kompositorische Disziplin auf Freiheit, Spontaneit\u00e4t und die emotionale Kraft der Improvisation treffen.<\/p>\n<p>Besonderer Gast des Konzerts ist der in M\u00fcnchen lebende Leszek \u017b\u0105d\u0142o \u2013 ein herausragender Saxophonist, der Zbigniew Seifert pers\u00f6nlich kannte und mit ihm auf der B\u00fchne stand. Seine Anwesenheit verleiht dem Abend eine besondere Dimension. \u017b\u0105d\u0142o ist nicht nur Zeitzeuge eines wichtigen Kapitels der europ\u00e4ischen Jazzgeschichte, sondern vor allem ein aktiver K\u00fcnstler, der seine eigene musikalische Sprache weiterentwickelt. Auf der B\u00fchne wird er zum unmittelbaren Bindeglied zwischen Seiferts Welt und der Gegenwart.<\/p>\n<p>\u201eTribute to Zbigniew Seifert&#8221; wird ein musikalischer Dialog \u00fcber Zeit und Generationen hinweg. Kompositionen und Ideen Seiferts, die sch\u00f6pferische Energie heutiger K\u00fcnstler und die Reaktionen eines Publikums, das diese Geschichte neu entdeckt, treffen aufeinander. Statt einer denkmalhaften Rekonstruktion erklingt lebendige, offene Musik, die sich in Echtzeit entfaltet.<\/p>\n<p>Das Konzert in der Orangerie kr\u00f6nt eine dreiteilige Erz\u00e4hlung, die mit einem dokumentarischen Blick auf Seiferts Leben begann und anschlie\u00dfend vom Auftritt junger Musikerinnen und Musiker aus Polen und Deutschland weitergef\u00fchrt wurde. Das Finale zeigt, dass das Erbe eines K\u00fcnstlers zugleich der Geschichte angeh\u00f6ren und Teil der gegenw\u00e4rtigen Kultur bleiben kann.<\/p>\n<p>Es wird ein Abend f\u00fcr Liebhaber des Jazz, der Violine, der Improvisation und einer Musik, die Grenzen von L\u00e4ndern, Stilen und Generationen \u00fcberschreitet. Vor allem aber wird es eine Begegnung mit Freiheit, Mut und emotionaler Intensit\u00e4t \u2013 Werten, die die Kunst von Zbigniew Seifert pr\u00e4gten und bis heute die bedeutendsten zeitgen\u00f6ssischen K\u00fcnstler inspirieren.<\/p>\n<p>Fotos: Andy Sikora<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der H\u00f6hepunkt der Reihe \u201eJazz First \u2013 Tribute to Zbigniew Seifert&#8221; ist das Konzert des Mateusz Smoczy\u0144ski Quartetts mit einem besonderen Gast: dem herausragenden Saxophonisten Leszek \u017b\u0105d\u0142o. 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