Mateusz
Smoczyński
Geiger und Komponist

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Albumcover: Fallen Angel
Diskografie

Warner, 2025

Fallen Angel

Mateusz Smoczyński

  • Nominierung Fryderyk 2026 Album des Jahres: Klassik – Crossover

Titelliste 9 Titel · 33 Min.

  1. Fallen Angel - Konzert für Violine, Klavier und Orchester Mateusz Smoczyński, 2022
    33 Min.
  2. 1 The Fall 3:02
  3. 2 Devil’s Whispers 5:26
  4. 3 Psalm 5:34
  5. 4 Fire 3:08
  6. 5 Violin Cadenza 2:51
  7. 6 Elegy 3:21
  8. 7 Piano Cadenza 4:27
  9. 8 Redemption 1:48
  10. 9 Piano Cadenza Alternate Take 3:59

Zu Ehren von Janusz Olejniczak

Die Idee, Fallen Angel zu schreiben, entstand in einem Gespräch mit Janusz Olejniczak, der mir, nachdem er mein erstes Konzert „Adam's Apple“ in der Nationalphilharmonie gehört hatte, vorschlug, ein ähnliches Werk für ihn zu schreiben. Beim Komponieren war mir bewusst, dass ich für einen Künstler von außergewöhnlicher Sensibilität und mit dem schönsten Rubato schreibe. So stehen in dem Stück lyrische Passagen im Geist von Chopin und Szymanowski neben rhythmischeren Abschnitten, inspiriert vom Jazz, der uns beide faszinierte.

Fallen Angel entwickelt die in „Adam's Apple“ begonnene Ästhetik weiter und verwebt den Einfluss des „maximalistischen Minimalismus“ mit improvisatorischer Freiheit. Der „gefallene Engel“ des Titels ist ein Wortspiel, das auf den Titel eines Stücks des amerikanischen Komponisten John Adams, „Must the Devil Have All the Good Tunes?“, anspielt — und zugleich eine musikalische Erzählung über die Zerbrechlichkeit und die Abstürze außergewöhnlicher Menschen.

Auf dem Album spielt Dominik Wania den Klavierpart — ein Künstler, der Jazz, improvisierte Musik und zeitgenössische Klassik auf bemerkenswerte Weise verbindet. Ich freue mich, dass er meine Einladung angenommen hat, „Fallen Angel“ aufzunehmen, und dem Konzert seinen unnachahmlichen, herausragenden Anschlag verliehen hat. Meisterhaft begleitet werden wir vom Polnischen Rundfunkorchester Warschau unter Michał Klauza. Danke.