
In den letzten Jahren hat sich Mateusz Smoczyński einer Kompositionsarbeit gewidmet, die sich einfacher Einordnung entzieht und sinfonische Musik, Jazz und Improvisation zusammenführt. Das Orchester wird in diesen Werken klassisch behandelt, und die Improvisation ist kein nachträglicher Einfall — sie ist in die Struktur des Stücks hineingeschrieben.
Er ist Autor von fünf Violinkonzerten mit Orchester, darunter „Adam’s Apple“ für Violine und Baritonvioline, „2PiX“ für Violine und Saxofon, aufgeführt gemeinsam mit Branford Marsalis, und „Fallen Angel“, geschrieben für Janusz Olejniczak. Sein jüngstes Werk ist „Biesy“ (Die Dämonen) — eine erste Sinfonie für großes Orchester, inspiriert vom Roman Fjodor Dostojewskis. Preisträger des Fryderyk 2025 als Jazzkomponist des Jahres.