
Titelliste 11 Titel · 53 Min.
- 1 Higher Ground Stevie Wonder 4:18
- 2 Some Skunk Funk Randy Brecker 7:13
- 3 Stratus Billy Cobham 4:51
- 4 Black Ice in Rio Stephan Braun 5:31
- 5 Fat Lip John Scofield 3:57
- 6 Pools Don Grolnick 6:17
- 7 Trane’s Mood Mateusz Smoczyński 2:44
- 8 Turbulent Plover Zbigniew Seifert 5:40
- 9 Pass It On Dave Holland 5:24
- 10 Nothing Personal Don Grolnick 3:53
- 11 Invitation Bronisław Kaper 3:24
Über uns
Auf die Musik von Stephan Braun bin ich vor vielen Jahren gestoßen, als ich im Internet nach interessanten Aufnahmen von Musikern suchte, die Jazz auf Streichinstrumenten spielen. Stephans origineller Stil und die Art, wie er sein Instrument einsetzte, fesselten mich sofort. Seine Beherrschung unkonventioneller Techniken und sein kreativer Umgang mit dem Looper beeindruckten mich enorm. Über die Jahre habe ich beim Studium seiner Aufnahmen sehr viel gelernt. Am meisten aber schätze ich an Stephan sein Feeling, seinen Drive und sein Timing. Vom ersten Moment an, als ich seine Musik hörte, wusste ich, dass ich eines Tages mit ihm spielen wollte.
2009, auf einer meiner Deutschlandtourneen, hatte ich die Gelegenheit, Stephan persönlich kennenzulernen. Damals schlug ich ihm vor, gemeinsam zu spielen. Die Möglichkeit, Stephan nach Polen einzuladen, ergab sich erst sieben Jahre später — und seitdem arbeiten wir regelmäßig zusammen.
Für unser erstes Album haben wir vor allem Stücke unserer Idole der 1990er Jahre ausgewählt, die meisten davon im Funk-Stil. Auf Streichinstrumenten gespielt, mag diese Art von Musik den Hörern als eine recht unwahrscheinliche Kombination erscheinen — uns aber bereitet sie große Freude!
Mateusz
Von Mateusz und seinem virtuosen Jazzspiel hörte ich vor Jahren von einem Freund. Als ich ihn live in einem Jazzclub in Berlin erlebte, war ich fasziniert! Nach dem Konzert unterhielten wir uns lange und beschlossen, als Duo zusammenzuarbeiten. Schnell bemerkte ich, wie ähnlich unsere musikalischen Vorlieben sind: groovige Musik spielen, komplexe Jazzstücke, Looper und Effekte einsetzen. Mateusz’ außerordentlich flexibles und vielseitiges Spiel gibt mir — dem Cellisten — eine Menge Freiheit. Unsere Duokonzerte sind voller Spontaneität und Kreativität. Und sie sind immer anders.
Die meisten Stücke, die wir für dieses Album ausgewählt haben, stammen aus dem Repertoire viel größerer Besetzungen — Fusion- und Soulbands der 1990er Jahre. Diese Musik auf nur zwei Streichinstrumenten zu interpretieren, macht uns große Freude, erlaubt es uns aber auch, der Welt den Klang von Violine und Cello aus einer ganz anderen Perspektive zu zeigen.
Stephan