
Titelliste 11 Titel · 57 Min.
- 1 Pamiętam ciche, jasne, złote dnie op. 1 nr 5 Mieczysław Karłowicz, arr. Krzysztof Lenczowski 3:00
- 2 Czasem, gdy długo na pół sennie marzę Mieczysław Karłowicz, arr. Mateusz Smoczyński 6:02
- 3 Na spokojnem, ciemnem morzu op. 3 nr 4 Mieczysław Karłowicz, arr. Krzysztof Lenczowski 7:24
- 4 Rdzawe liście strząsa z drzew Mieczysław Karłowicz, arr. Dawid Lubowicz 5:51
- 5 Po szerokiem, szerokiem morzu op. 3 nr 9 Mieczysław Karłowicz, arr. Dawid Lubowicz 3:55
- 6 Zasmuconej op. 1 nr 1 Mieczysław Karłowicz, arr. Krzysztof Lenczowski 5:42
- 7 Zawód op. 1 nr 4 Mieczysław Karłowicz, arr. Dawid Lubowicz 5:18
- 8 Mów do mnie jeszcze op. 3 nr 1 Mieczysław Karłowicz, arr. Krzysztof Lenczowski 6:47
- 9 Przed nocą wieczną op. 3 nr 6 Mieczysław Karłowicz, arr. Mateusz Smoczyński 4:19
- 10 W wieczorną ciszę op. 3 nr 8 Mieczysław Karłowicz, arr. Mateusz Smoczyński 4:29
- 11 Pod jaworem Mieczysław Karłowicz, arr. Michał Zaborski 5:10
Über das Album
„Karłowicz Recomposed“ ist ein höchst ungewöhnliches Album in unserer Diskografie. Als wir darüber nachdachten, wie es klingen sollte, entschieden wir uns für Kontrast: Ein Jazz-Streichquartett, so meinten wir, würde in Verbindung mit einem klassischen Rohrblattquartett faszinierend klingen. Einerseits würden wir eine dem Sinfonischen nahe Klangfarbe erreichen, andererseits nicht den kammermusikalischen Charakter aufgeben, in dem jede Stimme gleichermaßen zählt. Die klanglichen Möglichkeiten, die dieses Oktett bot, erwiesen sich als sehr inspirierend. Die Farben von Flöte, Oboe, Klarinette und Fagott erlaubten uns viele kreative Neuerungen, sowohl bei der Vorbereitung der Arrangements als auch später bei deren Interpretation. Diese Instrumentenkombination ließ uns den Klang unserer Musik um eine völlig neue Palette bereichern.
Seit den Anfängen des Quartetts haben wir versucht, keine klassischen Werke aufzuführen, die mit Blick auf Streichinstrumente geschrieben wurden — Werke mit einer über viele Jahre gewachsenen Aufführungstradition. Wenn wir zu klassischem Repertoire greifen, ist es meist Musik, die für andere Instrumente komponiert wurde — das Klavier (Witold Lutosławskis Zwei Etüden) oder Blasinstrumente (Krzysztof Pendereckis Präludium für Klarinette solo oder Capriccio für Tuba solo). Über die Jahre haben wir bemerkt, dass wir, wenn der ganze Katalog zur Auswahl steht, am liebsten zu Stücken für kleine Besetzungen greifen. Ein Solo- oder Duowerk für unsere Gruppe zu arrangieren, gibt uns die Freiheit, das Originalmaterial um neue klangliche Elemente zu bereichern, was uns interessanter erscheint, als eine Sinfonie oder ein anderes großes Werk für ein Kammerensemble zu „transkribieren“. Betrachtet man Mieczysław Karłowiczs Schaffen aus diesem Blickwinkel, erschienen die Lieder als die natürlichste Wahl.
Beim Schreiben der Arrangements haben wir versucht, Inspiration nicht nur in der Musik, sondern auch in den Texten zu finden — die hier notwendigerweise fehlen. Doch wir haben versucht, die Sehnsucht, die Besinnung, die Traurigkeit, die Nostalgie zu vermitteln; den Klang des Meeres und die Karłowicz so teuren Motive der Berge zu malen. All das werden Sie in unseren Interpretationen finden.
Unser herzlicher Dank gilt Dorota Serwa, der Direktorin der Mieczysław-Karłowicz-Philharmonie in Stettin, für die Einladung zur Zusammenarbeit an dieser Aufnahme. Seit vielen Jahren fühlt sich das Gebäude in der Małopolska-Straße für uns wie ein Zuhause an. Hier haben wir viele unserer künstlerischen Träume verwirklicht, und hierher kehren wir stets mit Freude zurück. Wir sind stolz, dass unsere lange Zusammenarbeit und Freundschaft in diesem außergewöhnlichen Album Früchte getragen haben. Wir hoffen, dass noch weitere gemeinsame, ebenso spannende Projekte vor uns liegen!
Atom String Quartet
Video1
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